Infoveranstaltungen in Bergheim-Büsdorf und Kerpen-Manheim
Bergheim/Kerpen – Die digitale Zukunft für Bergheim-Büsdorf und Kerpen-Manheim startet am 1. Juni 2010. Dann werden nach einer Vorlaufzeit von nur wenigen Monaten zwei Ortschaften über schnelles Internet verfügen, die bislang in der „Internet-Diaspora“ darbten. Büsdorfs Ortsbürgermeister Georg Linzbach und Manheims Ortsvorsteherin Lonie Lambertz sind sich einig: „Endlich geht es los! Viele Bürger sind froh, dass sie nicht länger auf der Schattenseite der digitalen Zweiklassengesellschaft leben.“
Zur Zeit
installieren Techniker auf dem Treppenturm des RWE-Kraftwerks
Niederaussem die Masten für die Hauptantennen, die die beiden
Ortslagen versorgen sollen. Diese werden dann in der zweiten
Maihälfte angebracht, ebenso wie die zentralen örtlichen Antennen.
Beide stehen auf den Kirchen im jeweiligen Dorf. Auf ihre Dorfantenne
richten die angeschlossenen Haushalte ihre Hausantennen aus und
verbinden das dazugehörige Kabel mit Router oder Rechner. Und schon
ist der Weg frei ins schnelle Internet.
Informationen rund ums so genannte LanSpot-Bürgernetz gibt es bei zwei Veranstaltungen am Donnerstag , 27. Mai 2010, in der Mehrzweckhalle Büsdorf, Zum Großen Ahr und am Freitag, 28. Mai 2010, im Kath. Pfarrzentrum, Blatzheimer Straße 1a, in Kerpen-Manheim. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Winfried Kiebel, Geschäftsführer der Dormagener Betreiberfirma ICA-Media, wird das Projekt präsentieren und für Fragen und eine angeregte Diskussion zur Verfügung stehen. Ein LanSpot-Techniker steht für technische Details zum Gespräch zur Verfügung.
Geplant ist ein weiterer Ausbau, um künftig immer höhere Bandbreiten bereitstellen zu können. Schon heute seien – so Kiebel – 16-Mbit-Verbindungen möglich, wenn denn der Bedarf bei den Kunden groß genug sei, um diese Bandbreite zu schalten. Für Firmen bietet ICA-Media bereits heute bis zu 20-Mbit-Verbindungen zu fairen Preisen und mit entsprechend hoher Verfügbarkeit an. Hierzu Kiebel: „Die WLAN-Anbindung ist die Übertragungstechnik der Wahl, denn sie funktioniert zuverlässig und ist zukunftsorientiert, weil heute schon für Bandbreiten jenseits der 50Mbit-Grenze ausgelegt. Grundsätzlich sollten sich denn auch alle Verantwortlichen überlegen, ob es noch zeitgemäß ist Internetanbindungen zu schaffen, indem man Kabel in der Erde vergräbt. Das mit den Kabeln machen Sie doch im eigenen Haus längst auch nicht mehr.“
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| Datum: | 11.05.2010, 15:17:01 Uhr |
| Kategorie: | News |
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