Gymnasium der Stadt Kerpen - Europaschule Philipp-Schneider-Straße Theatertournee der Kindernothilfe kommt nach Kerpen Südafrikanische Schauspieler rütteln auf
"What's killing us now?" - Was tötet uns jetzt? Diese und viele weitere provozierende Fragen zu HIV und AIDS stellen sechs Schauspieler der südafrikanischen Organisation "Youth for Christ" bei ihrer deutschlandweiten Tournee. Auf Einladung der Kindernothilfe kommt die engagierte Theatergruppe auch nach Kerpen: Am Mittwoch, 9.11., tritt sie im Gymnasium der Stadt (Europaschule) auf. In ihren Vorstellungen um 9.55 und 11.45 Uhr bringen die Schauspieler ihr Drama rund um die Themen HIV und AIDS in Südafrika auf die Bühne. Sie zeigen eindringlich die katastrophalen Folgen auf, die AIDS und HIV für Afrika haben.
Die Schauspieler selbst arbeiten auch in den Schulen diverser südafrikanischer Townships - ein von der Kindernothilfe finanziertes HIV-Präventionsprojekt.
AIDS ist eine existenzielle Bedrohung für den Kontinent und kann nur durch gemeinsames Handeln aller Menschen - insbesondere der Jugendlichen - bekämpft werden, so die Botschaft der Schauspieler. Dass die Akteure aus Südafrika ihre Szenen in Englisch aufführen, macht ihre Geschichte nur noch authentischer und spannender. Weil aber Musik und Pantomime eine große Rolle spielen, verstehen das Theaterstück auch schon Schüler ab Klasse 8.
Insgesamt führen die Schauspieler aus KwaZulu Natal (Südafrika) das Drama an elf Standorten in Deutschland auf. Finanziell gefördert wird die zweiwöchige Tournee vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die jugendlichen Zuschauer sind dazu eingeladen und aufgerufen, sich an der Kampagne "In 9 Monaten" zu beteiligen. Deren Ziel ist ein stärkeres Engagement der Bundesregierung im Kampf gegen AIDS und insbesondere bei der Verhinderung der Mutter-zu-Kind-Übertragung von HIV.
Zurzeit leben weltweit ca. 33 Mio. Menschen mit HIV/AIDS, davon sind etwa 2,5 Kinder. Besonders dramatisch ist die Situation in Südafrika: Hier sind 5,5 Millionen Menschen mit HIV infiziert oder an AIDS erkrankt - das ist in machen Landstrichen rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Viele Kinder haben ihre Eltern an die Immunschwäche verloren.
Kontakt:
Lennart Wallrich, Referat Öffentlichkeitsarbeit
Kindernothilfe e.V.
Tel. 0203.7789-177
mobil 0177.972 38 46
| Datum: | 07.11.2011, 13:17:11 Uhr |
| Kategorie: | News |
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